Body Positivity: Warum nur Selbstliebe zum Wunschkörper führt

Was ist das große Geheimnis einen straffen, schlanken Körper mit 30 zu haben? 

Diese Frage stellen sich viele Menschen mit Ende 20, Anfang 30. So langsam machen sich die Sünden der letzten Jahre bemerkbar. Da wundert sich die eine, dass sie nicht mehr so essen kann wie früher, ohne zuzunehmen. Der andere fragt sich, warum er so schnell außer Atem ist, wenn er einen Minisprit einlegt, um die S-Bahn noch erwischen. Ja Leute, das sind leider alles Anzeichen dafür, dass ihr einen zu trägen Lebensstil pflegt und zu viel von den kalorienreichen Lebensmitteln esst.

Am Anfang steht immer die Erkenntnis

Wenn ihr euch darin wiederkennen könnt, ist das schon einmal der erste Schritt zum Traumkörper. Bewusste Änderungen können nur erfolgen, wenn wir den status quo anerkennen und wissen, was uns zu diesem Punkt gebracht hat. Bei mir startete eine Gewichtszunahme mit Mitte 20. Ich habe vorher ca. 63kg gewogen und war sportlich gebaut. Mein Leben wurde mit der Zeit immer Schreibtisch lastiger und ich betrieb keinen Sport mehr, aß jedoch gleich weiter. So pegelte sich das Gewicht bis Anfang Januar 2017 auf fast 73kg ein und mir war klar, dass der aufwärts Trend nicht von alleine aufhören würde, wenn ich nicht grundlegend was änderte. Somit habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und mir einen Plan ausgearbeitet. Mehr dazu erfahrt ihr später.

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Was kann ich tun, damit ich mich in meinem Körper wohl fühle?

Kein Sport und keine Kalorienreduktion in der Welt wird dich in deinem Körper wohl fühlen lassen. Besonders wir Menschen über 30 müssen einsehen, dass manche Dinge einfach nicht zu ändern sind. Deswegen ist es wichtig eine Liebe zu sich selbst zu haben oder zu entwickelt. Wir wollen gesund essen, weil wir unserem Körper und Geist etwas Gutes tun wollen und nicht, weil wir das Fett an uns hassen. Wir wollen uns bewegen, weil wir merken, dass der Körper stärker wird, uns das Treppen steigen leichter fällt, wird aktiver und interessierter werden. Ich finde es wichtig, dass man den Ist-Zustand akzeptiert und sich nicht vom Leben abhalten lässt. Dann hast du halt 15kg zu viel und Cellulite an den Beinen, aber mit 45 hättest du dich darüber gefreut nackig Baden zu gehen in einer Lagerfeuernacht am Strand mit deinen Freunden, weil sich das eben sehr selten ergibt. Ganz nach dem Motto „so jung kommen wir nicht mehr zusammen“, solltest du dir die Frage stellen, ob Scham davor wie dein Körper aussieht, dich von neuen Erfahrungen abhalten darf. Wenn das der Fall ist, solltest du als erstes an deinem Mindset arbeiten.

Was andere von dir denken, kannst du nur minimal beeinflussen

Was andere über deinen Körper denken, kann dir wirklich egal sein. Was du über deinen Körper denkst, das ist wichtig. Ich schreibe diesen Blog auch aus der Motivation heraus, dass sich niemand verstecken muss und schlechte Essens- und Bewegungsentscheidungen, die in der Vergangenheit getroffen wurden, selbstbewusst überwunden  werden können.

Das ist mein Ansatz: Liebe deinen Körper, sei nachsichtig mit dir. Wenn du etwas ändern möchtest und das in deiner Möglichkeit liegt, dann pack es an. Alles was du nicht ändern kannst, akzeptiere und lass dich davon nicht zurückhalten.

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